FAQ

Häufig gestellte Fragen & Informationen für Kirchengemeinden und Besucher

Wie funktioniert der Digitale Klingelbeutel?

Durch Drehen des Knopfes am unteren Ende des Griffes bestimmten Sie die Spendenhöhe – das kann ein Betrag zwischen 1 und 25 Euro in 1-Euro-Schritten sein. Der Betrag erscheint auf dem Display. Durch kurzes Drücken auf den Drehknopf bestätigen Sie den gewählten Betrag . Dann legen Sie Ihre Karte auf das Display. Die Aktion wird so bestätigt. Hier können Sie eine Videoanleitung sehen.

Ersetzt der Digitale Klingelbeutel die Bargeldspende komplett?

Nein, der Sinn der Erfindung ist, dass man sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos spenden kann. Für Menschen, die weiterhin Bargeld spenden wollen, ändert sich nichts.

Welche Bezahlsysteme unterstützt der Digitale Klingelbeutel?

Die Digitale Kollekte unterstützt alle derzeit verfügbaren NFC-fähigen Karten (z.B. girocard, Kreditkarte), sowie elektronische Geräte mit dieser Funktion (Smartphone, Smartwatch). Geeignete Karten oder Geräte erkennen Sie an dem Wellen-Piktogramm oder einem entsprechenden Vermerk („NFC“, „Near Field Communication“, „kontaktlos“) . Fehlt das Zeichen, wenden Sie sich an Ihre Bank und bitten um eine neuere Karte.

Und was ist mit der Sicherheit?

Wir setzen auf etablierte Industriestandards, die bundesweit täglich millionenfach eingesetzt werden, und haben diesbezüglich mit der Evangelischen Bank und der Firma digital.wolff gmbh erfahrene Partner an unserer Seite.

Unsere Kirchengemeinde möchte einen Digitalen Klingelbeutel – welche Kosten kommen auf uns zu?

Zu den Kosten für Anschaffung und Betrieb des Digitalen Klingelbeutels können Sie unsere Preisliste mit Beispielrechnungen ansehen. Wenn Sie besondere Anforderungen haben, kontaktieren Sie uns.

Wie wird die digitale Kollekte ausgezählt?

Über eine Internetseite kann die Kollekte ausgezählt werden. Zu dem Thema stellen wir gerade Informationen zusammen auf die wir zeitnahe verweisen werden.

In welchen Kirchengemeinden kann ich den Digitalen Klingelbeutel jetzt schon benutzen?

Der Prototypenbetrieb fand zwischen Dezember 2018 und März 2019 in drei ausgewählten Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte statt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für einen breiter aufgestellten regulären Betrieb ab September 2019. Ab dann sind genauere Angaben zu Orten möglich.

Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?

Nein, denn bei Spenden unter 200 € reicht ein Kontoauszug o. ä. aus. Maßgeblich ist die Einzelspende: Das Finanzamt akzeptiert also auch dann noch Kontoauszüge als Spendenbescheinigung, wenn die Summe mehrerer Einzelspenden den Betrag von 200 € übersteigt.

Ist die Zuordnung zu dem jeweiligen Kollektenzweck möglich?

Ja. Im System werden die Kollektenpläne aller Landeskirchen hinterlegt, somit kann jede Kollekte eindeutig zugeordnet werden.

Wie wird unterschieden, ob in den Bankreihen während des Gottesdienstes gesammelt wird oder am Ausgang für einen anderen Zweck Spenden entgegen genommen werden?

Der Zeitpunkt jeder Buchung wird registriert. So kann man alle früheren Buchungen den Bankreihen, alle späteren dem Ausgang zuordnen.

Werden mit dem Klingelbeutel auch die Spendensäulen aufgestellt?

Im September 2019 startet zunächst der reguläre Betrieb des Digitalen Klingelbeutels. Spenden-App und Spendensäule („Digitaler Opferstock“) werden schnell folgen.

Wer betreut das Projekt technisch und ist bei Fragen oder Störungen ansprechbar?

Zur jeder Neueinführung des Digitalen Klingelbeutels sowie bei den ersten Einsätzen in einer Kirche sind Mitarbeiter des Projekts anwesend und ansprechbar. Die wichtigsten Informationen für Gemeinde und Kirchdienst sind außerdem auf Handzetteln zusammengefasst. Später wird es dann eine Telefonhotline geben.